Arthritis und Arthrose selbst heilen ist möglich – mein Weg von den Krücken zurück aufs Trampolin
BLOG ABONNIERENMein persönlicher Erfahrungsbericht: Wie ich aus eigener Kraft Arthrose natürlich heilen konnte – raus aus der Gehbehinderung und rein in die Selbstheilung!
- Der feine Unterschied von Ursache und Auslöser
- Wie du den Grund für deine Gelenkerkrankung findest und auflöst und dann…
- dein wundervolles System Mensch ganzheitlich und wirkungsvoll bei der Heilung unterstützt, mit einem förderlichen Mindset, der richtigen Bewegungstherapie, Ernährung und Mikronährstoffen und weiteren Tools, und ganz wichtig:
- Warum es gerade bei Gelenkproblemen so elementar ist, den eigenen Atemtyp zu kennen
Eine durch und durch praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, die ermutigt und motiviert, nicht aufzugeben, auch wenn Heilungsprozesse mitunter länger dauern.
Ich sitze heute an einem schönen Sonntagnachmittag im Garten unserer Finca. Da hinten steht mein Trampolin. Mein großes, pinkfarbenes Trampolin – meine Lieblingsfarbe – mit ungefähr 3m Durchmesser. Und es stand sehr, sehr lange verweist und unbenutzt.
Heute habe ich zum ersten Mal nach fast drei Jahren wieder darauf gesprungen. Wirklich gesprungen – nicht nur gewippt! Und ich kann dir sagen: Ich bin so glücklich, weil mir in diesem Moment so bewusst wird, was für einen großen Entwicklungssprung meine Füße, meine Knie, meine Beine gemacht haben. Was für einen Prozess der Selbstheilung ich hinter mir habe.
Ich möchte dir jetzt der Reihe nach erzählen, was ich gemacht habe. Wie ich es geschafft habe, von einer wirklich massiven Gehbehinderung – zeitweise an Krücken – heute wieder Trampolin zu springen. Und ich möchte dir damit Mut machen, wenn du gerade in einer gesundheitlichen Krise steckst, ein Thema hast, das sich lang hinzieht, oder wenn die klassische Medizin dich nicht weiterbringt.
Arthritis, Arthrose und der Beginn einer langen Heilreise
Vor ziemlich genau drei Jahren, direkt nach dem Einzug in unsere Finca VOQi habe ich mir das Trampolin gekauft. Zwei Monate lang habe ich es begeistert genutzt, dann hat sich meine Arthritis verschlimmert. Nicht unbedingt wegen des Springens – es hatte andere Gründe, auf die ich noch kommen werde.
Schon während der Pandemie habe ich die ersten Probleme mit den Beinen bekommen. Dann kam der Umzug: viel Stehen in ausgekühlten Häusern, Kisten schleppen, viele Treppen. Zu dieser Zeit verschlimmerte sich alles massiv. Rheumatische Arthritis, die sich im Laufe der Zeit zur Arthrose weiterentwickelt hat. An vielen Tagen konnte ich wirklich kaum laufen, oder nur mit großen Schmerzen.
Die klassische Medizin bietet hier keine Lösungen. Sie kann Symptome lindern, aber Arthritis wirklich ganzheitlich zu behandeln – an den eigentlichen Ursachen anzusetzen – das können wir von ihr nicht erwarten. Denn die Schulmedizin wirkt ja rein auf der Symptom-Ebene, und von diesem Standpunkt aus ist es richtig: Arthrose ist nicht heilbar.
Aber das ist eben nur die halbe Wahrheit.
Für mich war immer klar: Das kann nicht mein Schicksal sein. Wie bei allen mentalen und körperlichen Themen gilt auch hier: Es gibt eine Ursache dafür, diese werde ich finden, auflösen – und mein Körper wird seine Gelenke wieder re-generieren.
Und das habe ich auch geschafft. Du kannst das auch! Im Folgenden erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie mit der richtigen Selbstführung Selbstheilung entstehen kann.
Schritt 1: Raus aus dem Kranksein
Die größte Empfehlung, die ich dir aussprechen möchte – und zwar als allererstes: Komm raus aus dem Kranksein.
Wir sind nie krank oder gesund in dem Sinne von festen, starren Zuständen. Unser Körper ist permanent in einem Prozess, der immer auf alles reagiert – ob von innen oder von außen. Der Körper hat immer und ständig Programme laufen, in denen er sich ununterbrochen heilt. Er ist darauf programmiert, uns zu erhalten. Er kann gar nicht anders.
Deshalb ist der erste und wichtigste Start-Schritt: Nimm dir mal Zeit, setze dich hin und visualisiere, wie es ist, wenn dein Körper wieder vollkommen gesund ist. Stell dir vor, was du dann wieder, wie und wo du das tust. Wir brauchen immer ein konkretes Ziel. Bei mir war das die Vorstellung: Ich springe wieder auf meinem Trampolin und fliege durch die Luft! Vielleicht ist es bei dir, dass du mit deinem Hund über Felder rennst, eine Bergtour machst, Lindy Hop tanzt oder zwei Stunden mühelos joggst, whatever.
Stell dir das plastisch vor, mit Freude, mit Liebe, mit Lust. Ganz wichtig: verknüpfe diese Imagination mit richtig starken, positiven Emotionen! Erstens motivierst du dich dadurch stärker. Und zweitens kann unser Gehirn gar nicht unterscheiden, ob wir uns etwas vorstellen oder ob es schon Realität ist. Je lebendiger und emotionaler du dir dein Ziel vorstellst, desto schneller glaubt es dir dein Gehirn und nimmt das als die neue Realität an.
Schritt 2: Die Ursache finden und epigenetische Traumata lösen
Alles hat eine Ursache. Und ich meine damit nicht den Umzug, bei dem ich viel gestanden habe. Bei dem es kalt war. Das waren Auslöser, die ein körperliches Thema zum Ausbruch gebracht haben. Aber die eigentliche Ursache lag woanders.
Die Ursache deiner Krankheit findest du, wenn du mit deiner Seele kommunizierst. Sie kann weit zurückliegen: in Erlebnissen deiner Kindheit, in deinem früheren Leben, oder sie kann genetisch und epigenetisch von früheren Generationen weitergereicht worden sein.
Ein Beispiel: Was die Großmutter nicht loslassen konnte
Mal angenommen, schon deine Großmutter hatte ein Thema mit ihren Füßen und Schwierigkeiten mit dem Laufen. Vielleicht wollte sie als Kind vor dem beängstigenden Kriegsgeschehen weglaufen oder aus einer anderen bedrohlichen Situation – und konnte es nicht. Daraus entsteht ein Urtrauma: Die Füße nehmen dieses Thema auf und bringen es zum Ausdruck. In den zurückliegenden Generationen gab es schlicht keine Möglichkeit, solche emotionalen Belastungen aufzuarbeiten. Man hatte einfach zu funktionieren. Und so ist es leider sogar üblich, dass solche epigenetischen Traumen unverarbeitet von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Gut möglich also, dass du solch ein epigenetisches Trauma vererbt bekommst und deine Seele möchte es nun endlich lösen. Was passiert also? Das Leben spielt dir immer wieder Situationen zu, die dich daran erinnern: Da ist noch was auf deiner seelischen To-Do-Liste. Guck mal hin, kümmer‘ dich mal drum!
Bei mir war es tatsächlich ein Thema, das mich schon über mehrere Vorleben hinweg begleitet hat. Gleich zwei Ursachen, die ich aufgespürt und transformiert habe. Wenn du beispielsweise VOQi 1 gemacht hast, weißt du, wie solche Urtraumen aufspüren und sofort transformieren kannst. Und in genau diesem Moment verändert sich etwas maßgeblich. Es gibt keinen Grund mehr für „Krankheit“ und der Heilungsprozess setzt direkt ein.
Diese Erfahrung habe ich auch mit kleineren Wehwehchen im Alltag gemacht. Ein simpler Schnitt in den Finger kann einen tieferen Grund haben. Wenn du diesen beseitigst – transformierst, wie wir es bei VOQi nennen, heilt die Wunde viel schneller, und du schneidest dich dann in Zukunft auch weniger. Das ist eine andere Dimension als die Heilung von Arthrose, aber selbst so etwas macht das Leben einfacher!
Wenn die Ursache beseitigt ist, braucht es auch die Krankheit nicht mehr. Genau das ist der Kern der Selbstheilung: Den Grund beseitigen anstatt gut „behandelt“ oder medizinisch „betreut“ zu werden. Was wird denn da betreut? Die Krankheit?!
Willst du wirklich betreut werden? Dann kannst du dir das Weiterlesen sparen.
Wenn aber lieber geheilt werden willst – und davon geh ich jetzt mal aus – dann bleib dran, jetzt geht es um den spannenden Aspekt:
Schritt 3: Ernährung und Atemtyp – was dem Körper wirklich gut tut
Nachdem ich den Impuls auf der seelischen Ebene gegeben habe, die Ursache für meine Arthrose also weg war, konnte ich nun auch den Körper bei seiner Heilungsarbeit unterstützen. Und ein ganz ganz wichtiger Punkt dabei ist die Ernährung.
Um Knorpel natürlich aufzubauen, habe ich mir eine Paste aus Kurkuma, Pfeffer, Ingwer und Zimt zusammengerührt, die ich morgens täglich in einen kleinen Smoothie einrühre. Dazu nehme ich Kollagenpulver und Silicea für die Knorpelbildung. Ich habe mir die Frage gestellt: Was fehlt dem Körper, wenn man Arthrose hat? Je nachdem, was dein gesundheitliches Thema ist, werden es bei dir andere Mikronährstoffe sein – recherchiere das am besten oder lass dich beraten.
Generell empfehle ich dir: Iss lebensfreundlich. So natürlich wie möglich, so frisch wie möglich. Vieles, was als Lebensmittel deklariert ist, verdient die Bezeichnung nicht. Hochverarbeitete Produkte sind meiner Meinung nach keine Lebensmittel. Auch Fleisch hat eine oxidative, also entzündliche Wirkung im Körper. Dazu beinhalten Lebensmittel auch immer die Energie des Herstellungsprozesses, also in diesem Fall das Leid des getöteten Tiers. Es ist also besser, den Konsum so weit wie möglich einzuschränken. Und aus demselben Grund gilt: je liebevoller du dir deine Mahlzeit zubereitest, desto besser wirst du sie auch vertragen.
Der Atemtyp als Grundlage der Ernährung
Ich lege dir auch sehr nahe: Lass deinen Atemtyp analysieren. Einatmer und Ausatmer haben vollkommen konträre Bedürfnisse. Das gilt in allen Lebensbereichen, so auch bei der Heilung und Ernährung. Das betrifft die Verträglichkeit von Eiweiß, Kohlenhydraten, Zucker, Weizenmehl – vieles, was als Unverträglichkeit gilt, entpuppt ganz einfach als ungeeignete Ernährung für den jeweiligen Atemtyp. Wenn man sich wieder entsprechend seines Atemtyps ernährt, gehen diese Probleme häufig von selbst zurück.
Und da sind wir auch schon bei…
Schritt 4: Selbstheilung durch Bewegung – den Körper fordern, um ihn zu fördern
Bewegung ist elementar. Ich habe mir am Anfang ein Trainingsprogramm selbst zusammengestellt, auf Basis meines Atemtyps – ich bin Einatmerin. Die VOQi Kinegenese-Körperübungen je nach Atemtyp stimulieren die richtigen Körperzonen. Die Wärmezonen – oder auch Dehnungszonen genannt – brauchen viel Wärme und Bewegung. Die Ruhezonen – Verengungszonen – deines Körpers wollen beruhigt und gekühlt werden. Die richtigen Bewegungs-Impulse und die Thermogenese sorgen dafür, dass die Energie in deinem Körper an den richtigen Stellen wieder entsprechend frei pulsiert. So lösen sich auch Faszienverklebungen und Verspannungen – und die sind bei Arthrose und Arthritis immer mit dabei.
Ohne die Auflösung dieser Blockaden kann keine wirkliche Heilung stattfinden. Oder es dauert extrem lang. Mach’s dir einfach: In VOQi unterstützen wir das ganze Körpersystem und beschleunigen diese grobstofflichen oft langwierigen Heilungsprozesse.
Mein Fitnessprogramm ist inzwischen zu einem festen Bestandteil meines Lebens geworden, mit einer wundervollen Personal Trainerin habe ich ein Workout entwickelt, das mich so inspiriert, dass ich fast jeden Tag trainiere. Aber du brauchst keinen Personal Trainer. Schau, was dir da am besten liegt: Tanzen, Yoga, Wandern, Joggen. Fang an. Und wenn es nur eine Viertelstunde Walking ist, weil du noch gar nicht rennen kannst – fang an, tu es. Es geht immer was, auch wenn es sich anfühlt, als ginge nichts mehr.
Und wenn du gar nicht laufen kannst: Fang im Sitzen an. Trainiere deine Füße, deine Beine. Mach Gymnastik und steigere dich ganz langsam. Das Wichtigste ist, du fängst an dich zu bewegen und bleibst auch dran.
Sei ein bisschen mutig – geh auch mal in den Schmerz
Werde ein bisschen mutig. Geh auch ein bisschen in den Schmerz rein und fordere deinen Körper. Wenn dein Körper merkt: „oh, achso, die will jetzt, die will jetzt auf Zehenspitzen laufen!“, dann setzt er Prozesse in Gang, um das zu ermöglichen. Er weckt schlafende Muskeln, baut auf und aktiviert. Das macht er aber nur, wenn du auch deine Komfortzone verlässt.
Schießt du über das Ziel hinaus und hast am nächsten Tag noch Schmerzen, dann war es vielleicht noch etwas zu viel. Mache eine kurze Pause und dann weiter. Generell ist Schmerz nicht immer negativ. Er zeigt dir: Dein Körper reagiert, er hat verstanden, er geht mit und verändert sich.
Schritt 5: Das Mindset – dein Körper ist ein Wunderwerk
Ich habe das Mindset-Thema bewusst ans Ende gestellt – nicht weil das Andere wichtiger ist. Sondern weil es sich ohnehin durch den gesamten Heilungsprozess zieht. Du erinnerst dich: Es fängt an mit dem Gamechanger: Ich gebe mich nicht geschlagen! Das ist nicht mein Schicksal. ICH WÄHLE: ICH BIN NICHT KRANK! Auf diesem Entschluss baut alles andere auf.
Und dann: Nimm deinen Körper an, so wie er ist. Wie desaströs der Zustand auch sein mag – nimm ihn an und behandle ihn mit Liebe und Fürsorge. Liebe ihn, pflege ihn, sei gut zu ihm, dann ist er auch gut zu dir. Du hast dir vor deiner Geburt deinen Körper für dieses Leben ausgesucht, mit all seinen Merkmalen. Wenn er dann ein Krankheitsbild entwickelt, tut er dies als Reaktion auf eine Ursache, darauf, dass da ein Thema ist, das noch bearbeitet werden möchte. Wenn das Thema erledigt ist, wenn die Ursache beseitigt ist, braucht es auch die Krankheit nicht mehr.
Bei Arthrose und Knorpeln sprechen wir von einem Heilungsprozess in Jahren. Arthrose natürlich zu heilen bedeutet Geduld. Gib auf deiner Heilreise nicht auf halbem Weg auf, weil du denkst, es wird nichts. Bleib dran, arbeite mit den Visualisierungen weiter, und du wirst die Ergebnisse spüren. Glaube mir!
Bringe deinem Körper alle Liebe entgegen, die du ihm entgegenbringen kannst.
Dein Körper ist ein absolutes Wunderwerk. Er funktioniert jeden Tag. Er heilt dich ständig, ununterbrochen. Wenn du dir bewusst machst, was da alles vor sich geht, dann fällt es dir sicher nicht schwer, ihm wirklich Liebe entgegenzubringen. Bedanke dich bei deinem Körper, dass ihr in Kooperation so gut vorankommt.
Dein Körper ist dein Haus, in dem du leben darfst. Halte dein Haus in Ordnung.
Meine vier Säulen der Arthrose-Selbstheilung – eine Zusammenfassung
- Raus aus dem Kranksein – Visualisiere, wer du wieder sein möchtest. Programmiere deinen Geist darauf, dass das kein Endzustand ist.
- (Epigenetische) Urtraumen lösen – Anstatt den Auslöser zu bekämpfen die eigentliche Ursache aufspüren und transformieren.
- Knorpel natürlich aufbauen und den Körper ernähren – Achte auf lebensfreundliche Ernährung, gezielte Mikronährstoffe und atemtypgerechte Kost.
- Bewegen und fordern – Bewege dich regelmäßig, mit Mut und mit Freude. Fördere deinen Körper, indem du ihn forderst.
Und durch all das hindurch: Das Mindset. Die Akzeptanz, die Liebe zum eigenen Körper und der Entschluss, dranzubleiben.
Ich wünsche dir Liebe von mir zu dir.
Und ich wünsche dir Liebe von dir zu dir selbst.
Schau, wo deine Themen sind, wo du noch nicht im Frieden bist. Bringe dein gesamtes System in Frieden. Dann kann dein Körper seine Heilungsarbeit ungestört machen.
Wenn du dabei Unterstützung suchst, komm sehr gerne in die VOQi Ausbildung. Dort lernst du, wie du dieses dein wundervolles System Mensch, bestehend aus Seele, Geist und Körper, bewusst zusammenbringst um aus eigener Kraft Arthrose und andere Themen natürlich heilen zu können.
Lass uns losleben!
Ich freue mich auf dich
Deine Mona Suzann










