Selbstheilung – esoterisch oder wissenschaftlich? Und kann das wirklich jeder?
BLOG ABONNIERENUnser heutiges Thema ist: Warum heilen sich immer mehr Menschen selbst? Es geht um die Fragen:
- Ist Selbstheilung esoterisch oder wissenschaftlich?
- Kann ich so viel Verantwortung überhaupt selbst übernehmen?
- Bin ich schuld an meiner Krankheit?
- Ist Selbstheilung für jeden geeignet – und wie funktioniert sie?
Krank oder gesund als Zustand gibt es nicht
Wenn wir von Selbstheilung oder auch ganz allgemein von Heilung sprechen, stellen sich die meisten Menschen einen Weg vor: vom unerwünschten Zustand der Krankheit zum erwünschten Zustand der Gesundheit.
Aber Krankheit als Zustand gibt es nicht, genauso wenig wie es Gesundheit als Zustand gibt. Das sind nur Labels. Unser Körper ist nie in einem Zustand, der dauerhaft ist. Wir gehen nicht von Punkt A nach Punkt B. Weder Krankheit noch Gesundheit sind etwas Starres oder klar voneinander Abgegrenztes.
Wann wir uns krank fühlen
Wir reagieren ständig auf Einflüsse. Von außen auf die Luft, das Essen, Berührungen, Energien anderer Menschen, ihre Worte, vermeintliche Bedrohungen. Und auf Reize von innen: unsere eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen. Das alles beeinflusst unsere Körperchemie. Durch die Programme, die permanent in uns ablaufen, fühlen wir uns mal eher krank, mal eher gesund – aber im Grunde pendeln wir immer dazwischen hin und her. Es ist kein starrer Zustand.
Ab wann wir uns krank fühlen ist zum einen unsere eigene Definition. Und zum anderen eine medizinische Diagnose, wenn wir anhand einer Untersuchung ein „Label“ angepinnt bekommen und uns damit identifizieren. Wenn wir diese momentane Konstellation als dauerhaft annehmen, fühlen wir uns krank.
Ist Selbstheilung esoterisch – oder wissenschaftlich belegt?
Selbstheilung ist keine Magie. Das ist nichts Okkultes, sondern ein Naturprinzip – und wissenschaftlich belegt. Unter dem Begriff Selbstheilung werden energetische und biologische Prozesse zusammengefasst, die unser Organismus aus eigener Kraft bewältigt – bestimmte automatische, sinnvolle Sonderprogramme in uns, die wir durch unsere Gedanken, Gefühle und Emotionen, durch unseren Lebensstil, unser Verhalten und auch durch Behandlungen unterstützen – oder auch stören – können.
Es gibt einerseits die passive Unterstützung zur Heilung, die von außen kommt – die klassische Medizin, Physiotherapie, Akupunktur und so weiter. Und es gibt die aktive Selbstheilung, die die inneren Prozesse aktiviert: das Auflösen tiefer Blockaden, ein dienliches Mindset, mentales Vertrauen in die eigene Heilung. Und natürlich die körperlichen Aspekte: Ruhe, Erholung, nächtliche Regeneration.
Die Kraft des Placebos – Vertrauen als Heilmittel
Ganz interessant ist: Studien zeigen, dass Placebos bei chronischen Schmerzen, bei Depressionen, bei Parkinson und bei vielen weiteren Krankheiten eine messbare Wirkung erzielen. Das bedeutet: Unsere Erwartungen und unser Vertrauen heilen uns. Sie haben oft mehr Einfluss auf unseren physischen Körper als die eigentlich eingenommene Medizin.
Selbstheilung bedeutet Selbstverantwortung – aber keine Schuld
Ist Selbstheilung nicht zu viel Selbstverantwortung? Bin ich schuld an meiner Krankheit? Die Antwort auf beides lautet: Nein.
Ob bewusst oder unbewusst: du hast immer die Verantwortung, denn dein Körper heilt sich permanent selbst. Wenn du lernst, diese Fähigkeit bewusst einzusetzen, ist das deine selbstgeführte Heilung.
Deine Gesundheitsrealität ist immer eigenverantwortlich. Das geht gar nicht anders. Dein Körper ist es, der seinen Zustand an die Gegebenheiten anpasst. Und das hat überhaupt nichts mit Schuld zu tun. Niemand ist jemals schuld an seiner Krankheit.
Auch du bist nicht schuld an dem, was gerade in deinem Körper passiert. Wir machen immer alles so gut, wie wir es im Moment können. Das hat nichts mit Disziplin oder einem starken oder schwachen Charakter zu tun, sondern einzig und allein damit, was alle Lebens- und Vorlebenseinflüsse mit unserer Körperchemie machen. Das ist Neurobiologie.
Was Gerald Hüter im Ärzteblatt geschrieben hat
Im Deutschen Ärzteblatt September 2012 schrieb Gerald Hüter, Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Heidelberg-Mannheim: „…wie soll überhaupt jemand auf die Idee kommen, Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen, dem von Kindesbeinen an erklärt worden ist, dass der eigene Körper wie eine Maschine funktioniere (…) Wer so denkt, muss jede Erkrankung als Maschinenschaden und den Arzt als „Reparateur“ betrachten (…)“.
Das haben wir so gelernt. Und so haben wir uns in dem Glauben eingerichtet, dass wir an etwas erkranken und von jemandem von außen wieder gesund gemacht werden können. Schon darin steckt der Irrglaube, dass wir ein passives Opfer sind.
Aber ich bin es doch, die mit meinem Immunsystem auf das Virus reagiert. Ich breche mir das Bein, das wird mir nicht gebrochen. Ich bilde in meinem Körper einen Tumor, den pflanzt mir niemand ein. Nicht mir fallen die Haare aus, sondern ich biete meinen Haaren nicht die nötigen Voraussetzungen, um sie zu erhalten.
"Niemand kann einen anderen Menschen gesund machen. Jede Heilung ist immer und grundsätzlich Selbstheilung. Die ärztliche Kunst besteht darin, diesen Prozess der Selbstheilung zu unterstützen." – Gerald Hüter, Deutsches Ärzteblatt 2012
Selbstheilungskräfte aktivieren – aber wie?
Was ist es, das uns wirklich heilt? Es ist das Vertrauen. Ein gebrochener Knochen wächst schneller zusammen, wenn ich meinem Arzt vertraue – und wenn ich meinen eigenen Selbstheilungskräften vertraue. Wenn ich weiß, dass mein Körper weiß, was er tut, dass ich mich aktiv heile und dass Heilung nur auf diese Weise überhaupt funktioniert.
Umgekehrt: Wenn ich Angst habe, mich hilflos fühle als Opfer der Umstände, des Schicksals oder des Gesundheitswesens, dann bin ich nicht im Vertrauen. Und das unterdrückt meine Selbstheilung. So sabotiere ich mich selbst, ohne dass es mir bewusst ist und ohne dass ich es will.
Selbstheilung bedeutet: die Ursache, die der Krankheit zugrunde liegt, aufspüren und löschen. Nicht das Symptom bekämpfen, sondern den Grund entfernen.
Der Körper handelt nach alten Programmen
Es gibt für jede Befindlichkeit, die sich in einer Krankheit manifestiert, ganz unterschiedliche Ursachen. Der Körper läuft immer noch auf denselben Programmen wie vor 50.000 Jahren. Er reagiert auf elementare Bedrohungen mit sinnvollen Sonderprogrammen. Dass diese aus unserer heutigen Sicht manchmal nicht so sinnvoll erscheinen – etwa bei Krebs – steht auf einem anderen Blatt.
Wenn du als Mutter Brustkrebs bekommst, ist das vielleicht die Reaktion auf ein Problem, das deinen erwachsenen Sohn betrifft. Dein Urinstinkt sorgt dafür, dass du ihn weiterhin schützen und mit deiner Muttermilch nähren willst – und führt zur Überproduktion der entsprechenden Zellen.
Dem Körper ist es unwichtig, wie es dir in zehn Jahren geht. Er arbeitet immer nur so, dass du jetzt überlebst und deine Nachkommen erhältst. Aber wenn eine Krankheit keinen Grund mehr hat, braucht es auch die Krankheit nicht mehr. Dann kann sie gehen – und das wird sie auch.
Epigenetik und vererbte Muster – was wir unbewusst mitbringen
Kein Arzt kann herausfinden, was du genetisch über Generationen in dir angesammelt hast. Welche epigenetischen Mechanismen deiner Eltern dich beeinflussen. Was du aus früheren Leben mitbringst. Welche Überzeugungen und inneren Haltungen aufgrund deiner Erfahrungen in dir wirken und jetzt, ohne dass du es weißt, deine Selbstheilungskräfte ausbremsen.
Die Enkel von Holocaust-Überlebenden weisen noch immer dieselben Stresssymptome auf wie diejenigen, die das Schreckliche wirklich erlebt haben. Dieser Effekt wirkt über mehrere Generationen. In meiner eigenen Familie gab es Missbrauchsfälle, die mindestens drei, vier Generationen zurückgehen. Ich habe sie aufgespürt und gelöscht. Und so bildet sich dann auch ein Tumor von alleine zurück, wenn der Auslöser verschwindet.
Das ist die gute Nachricht: Nichts ist in Stein gemeißelt, weder dein jetziger Gesundheitszustand noch erbliche Vorbelastungen. All das kannst du für dich unschädlich machen – egal ob das auslösende Ereignis fünf Sekunden oder 500 Jahre zurückliegt.
Selbstheilung durch Manifestation
Was viele nicht wissen: Das, was wir als Krankheitssymptom wahrnehmen – ein Schmerz, ein Ziehen, eine Verspannung – das ist bereits der Heilungsprozess, den dein Körper längst begonnen hat. Du kannst ihn dabei unterstützen indem du gut lebst, gut für dich sorgst. Und indem du dich richtig programmierst!
Visualisierung beeinflusst unseren Körper
Visualisieren heißt: Du stellst dir deinen Körper als vollkommen gesund vor. Stell dir vor, wie sich alle Zellen erneuern, wie die betroffenen Bereiche regenerieren, heilen, zuwachsen, glatt werden und wie die Schmerzen verschwinden. Das funktioniert. Es ist in Studien nachgewiesen. Unser Gehirn unterscheidet nicht, ob wir uns etwas nur vorstellen oder ob es wirklich real ist.
Stell dir eine schöne saftige reife Zitrone vor, die ich mit einem Messer aufschneide. Jetzt träufle ich mir den Saft dieser reifen Zitrone in den Mund. Zieht es dir beim Lesen den Mund zusammen? Läuft die Spucke? Daran siehst du, wie mächtig die Vorstellung ist. Sie stimuliert Nervenbahnen, schafft neue Gehirnverbindungen und aktiviert das Immunsystem. Das ist keine Esoterik, sondern handfeste Wissenschaft.
Lächle mal eine Minute lang
Lächle mal eine Minute lang ganz breit. Was passiert in deinem Gehirn? Es beginnt zu suchen: Warum lächelt er oder sie? Dafür muss es Gründe geben. Das Gehirn sucht immer einen Grund und es wird dir glauben, dass es dir gut geht, weil du lächelst.
Du spielst deinem Gehirn einen kleinen Streich. Aber genau das ist deine Schöpferkraft. Sie kann Mauern einreißen und Traumata transformieren, die du heute vielleicht noch gar nicht kennst. Wenn du dich positiv ausrichtest, veränderst du die Form deines Gehirns physisch. Das ist wissenschaftlich nachgewiesen.
Natürlich sind auch dunkle Gedanken und schwere Emotionen wichtig. Sie wollen aufgearbeitet sein, denn sie verraten uns so viel über uns! Das sind Botschaften, wertvolle Hinweise auf die in uns verborgenen Mauern, die wir aufgerichtet haben und die unsere Selbstheilungskräfte ausbremsen.
Wenn wir diese Mauern einmal einreißen, werden wir auch keine neuen mehr aufrichten. Dann ist eine helle und positive Grundstimmung keine Blase, sondern echtes Vertrauen und wahre Selbstliebe, die wir tief aus uns heraus erzeugen. Und dann kann unser System Mensch gar nicht anders als zu heilen. Das ist dann einfach die natürliche Nebenwirkung.
Kann das wirklich jeder? Ja – mit drei Ausrufezeichen !!!
Kann das jeder? Ja. Und ein großes JA mit drei Ausrufezeichen.
Dein Körper weiß, wie Heilung geht, denn das macht er schon immer. Du darfst ihm einfach wieder zuhören und ihn unterstützen statt ihn bei der Arbeit zu stören, so wie wir das oft machen. Weil wir ungeduldig sind, nehmen wir lieber Medikamente, die zwar Symptom A erträglicher machen, aber Symptom B und Stoffwechsel C im Körper durcheinanderbringen und neue Sonderprogramme auslösen. Das ist ein Teufelskreis.
Placebo, Nocebo und die Selbstheilung
Erinnere dich an die Placebowirkung. Im Grunde ist jedes Medikament, jede Therapie ein Placebo oder ein Nocebo. Placebo ist lateinisch und heißt "ich werde gefallen". Nocebo bedeutet "ich werde schaden". Wenn du tief im Inneren glaubst, ein Medikament oder eine Therapie wird sowieso nicht helfen, wirst du Recht behalten. Wir behalten immer Recht! Deshalb halten sich unsere Überzeugungen und auch viele unserer Krankheiten so hartnäckig.
Und wenn du davon überzeugt bist, dass du gesund wirst, wirst du genauso Recht behalten. Denk dran: Was du dir vorstellst, glaubt dir dein Gehirn.
VOQi – deine Selbstheilerausbildung
Wenn du jetzt spürst, dass das dein Weg sein könnte, lade ich dich ganz herzlich ein: Komm in die VOQi Selbstheilerausbildung. Schon nach VOQi 1 bist du in der Lage, das umzusetzen, wovon ich hier erzählt habe. Schon nach wenigen Tagen wirst du zur Selbstheilerin oder Selbstheiler.
Du bist es jetzt auch schon. Mit VOQi lernst du aber, wie du es ganz bewusst machst und wie du es gezielt für deine Themen anwendest.
Ich freue mich darauf, dich dahingehend zu ermächtigen.
Lass uns losleben!
Deine Mona Suzann











